Einträge für Dezember 2014

Evidenzbasierte Biobanken-Forschung

Nachbericht zum 3. Nationalen Biobanken-Symposium – Vortragsfolien zum Download.

16.12.2014. Proben bei niedrigen Temperaturen lagern, Mitarbeiter gut trainieren, Abläufe kontrollieren – so fasste Dr. Allison Hubel (University of Minnesota, USA) die wichtigsten Faktoren zusammen, die eine hohe Qualität von gelagerten Biomaterialien sicherstellen und Biobanken damit zu einer wertvollen und langfristig nutzbaren Ressource für die medizinische Forschung machen. Qualitätsmanagement von Biobanken war ein Schwerpunktthema am zweiten Tag des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 3. und 4. Dezember 2014 mit 290 Teilnehmern in Berlin stattgefunden hat. Insbesondere wies Hubel darauf hin, dass eine Blut- oder Gewebeprobe heterogen aus verschiedenen festen und flüssigen Stoffen zusammengesetzt sei, die unterschiedliche Gefriereigenschaften hätten. Dies müsse bei der Probenlagerung berücksichtigt werden.





 

3. Nationales Biobanken-Symposium stärkt die Zusammenarbeit in der Biobanken-Forschung

290 Biobanken-Experten diskutieren Standards für Probenqualität und IT-Unterstützung sowie ethische Fragen und Public Involvement

03.12.2014. Praktische Lösungsansätze beim Aufbau und Betrieb von Biobanken in der medizinischen Forschung stehen im Mittelpunkt des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, zu dem am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin rund 290 Wissenschaftler, Biobanken- und IT-Spezialisten und Kliniker zusammenkommen. Die vom Deutschen Biobanken-Register auf Initiative der TMF ausgerichtete Veranstaltung hat sich mittlerweile als spezifischer nationaler Fachkongress zwischen Biobankbetreibern und -nutzern etabliert. Dieser intensive Austausch sei wichtig und trage wesentlich zur Stärkung der Biobanken in Deutschland und zur Verbesserung ihrer internationalen Einbindung und Sichtbarkeit bei, betonte der TMF-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Krawczak in der Eröffnung des Symposiums.