Einträge für 'Cathleen Seehaus'

Dual Use: Eigenverantwortung der Wissenschaftler gestärkt

Deutscher Ethikrat legt Stellungnahme zur Biosicherheit vor

08.05.2014. In seiner Stellungnahme „Biosicherheit und Forschungsfreiheit“ spricht sich der Deutsche Ethikrat dafür aus, das Bewusstsein für Missbrauchsgefahren bei besorgniserregender biosicherheitsrelevanter Forschung (DURC: Dual Use Research of Concern) in der Wissenschaftsgemeinschaft zu schärfen und die Wissenschaftler auf einen noch zu erarbeitenden, bundesweit geltenden Forschungskodex zu verpflichten.  Darüber hinaus empfiehlt das Gremium die Einrichtung einer DURC-Kommission sowie auch international die Entwicklung vergleichbarer Standards im Umgang mit biosicherheitsrelevanter Forschung.




 

Biobanken verknüpfen alle Bereiche der translationalen Forschung – Standardisierung ist unerlässlich

Das Nationale Biobanken-Symposium etabliert sich als spezifische nationale Fachveranstaltung der Biobanken-Forschung

18.12.2013. Biobanken-Netzwerke überspannen die gesamte Wertschöpfungskette und verknüpfen alle Disziplinen in der biomedizinischen Forschung. Sie sind der Kleister, der die Community zusammenhält, und eine der wichtigsten Brücken in der modernen translationalen Forschung. Sie seien deshalb ein guter Ort, um mit der Standardisierung und Harmonisierung von Forschungsinfrastrukturen zu beginnen, erklärte Dr. Martin Yuille, Direktor des Centre for Integrated Genomic Medical Research (CIGMR), beim 2. Nationalen Biobanken-Symposium, das am 12. und 13. Dezember 2013 in Berlin stattfand. Das Programm spiegelte diese vielfältigen Verknüpfungen wider und reichte von Biobanking in klinischen Studien über IT und Interoperabilität bis zu den Perspektiven der Qualitätssicherung und aktuellen ethischen Fragen der Biobanken-Forschung. Mit 190 Teilnehmern und einer noch größeren Anzahl von Interessenten hat sich das Symposium als die spezifische nationale Fachveranstaltung zum Thema Biobanken etabliert.




 

“Gute medizinische Forschung zu ermöglichen, ist ein hoch ethisches Prinzip”

2. Nationales Biobanken-Symposium 2013: Wesentlich ist Schutz der Persönlichkeitsrechte bei gleichzeitiger Machbarkeit und höchster Qualität der Forschungsprojekte

12.12.2013. Biobanken gelten derzeit als die wichtigste Ressource für den wissenschaftlichen Fortschritt in der Medizin. Zunehmend werden Biomaterialien wie Blut oder Gewebe und zugehörige klinische Daten in großen, langfristig angelegten Biobanken gesammelt, wo sie für aktuelle und künftige Forschungsfragestellungen und Analysen zur Verfügung stehen. Biomedizinische Forscher und Ethiker sind sich einig darüber, dass die bisher anerkannten Konzepte einer informierten Einwilligung durch die Probenspender vor diesem Hintergrund weiterentwickelt werden müssen. "Es ist wichtig, dass praktische Konkordanz zwischen dem unbedingt notwendigen Schutz der Persönlichkeitsrechte der Spender von Biomaterialen und den unverzichtbaren und legitimen Forschungsinteressen von Nutzern von Biobanken realisiert werden kann. Gute medizinische Forschung zu ermöglichen, ist ein hoch ethisches Prinzip." So formulierte es Matthias Brumhard, Vertreter der Ethikkommission am Fachbereich Humanmedizin der Universität Gießen, beim 2. Nationalen Biobanken-Symposium, das am 11. und 12. Dezember 2013 in Berlin stattfand.





 

„Es zeigen sich ganz überraschende Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Krankheitsbildern“

Interview mit Prof. Dr. Roland Jahns zu den ethischen Herausforderungen im Biobanking und das Konzept des "broad consent"

Dezember 2013. Prof. Dr. Roland Jahns ist Direktor der Interdisziplinären Biomaterial- und -Datenbank Würzburg (ibdw) und stellvertretender Vorsitzender der Ethik-Kommission bei der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg. Außerdem arbeitet er in der Arbeitsgruppe Biobanken des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen mit. Im Gespräch mit der TMF im Rahmen des 2. Nationalen Biobanken-Symposiums 2013 berichtet er über die ethischen Herausforderungen der modernen Biobanken-Forschung und über die Entwicklung vom informed zum broad consent.





 

2. Nationales Biobanken-Symposium 2013 – Call for Papers

Einreichungen bis zum 06.10.2013 möglich

11.09.2013. Zum zweiten Mal findet vom 11. bis 12. Dezember das Nationale Biobanken-Symposium in Berlin statt. Bis zum 6. Oktober 2013 können Beitrage zum Thema „Zukunft der Biobanken in Deutschland: Vernetzung, Kollaborationen und Strukturaufbau“ eingereicht werden.




 

TMF ist Mitglied in der International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER)

Aktive Mitarbeit in den ISBER-Gremien und Nutzung von Tools für TMF-Mitglieder möglich

06.05.2013. Die International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER) hat die Mitgliedschaft der TMF bestätigt. Damit haben TMF-Mitglieder nun die Gelegenheit, aktiv in den Arbeitsgruppen von ISBER mitzuwirken, zu reduzierten Tagungsgebühren an von ISBER organisierten Tagungen und Meetings teilzunehmen und von ISBER bereitgestellte Ressourcen zu nutzen, beipsielsweise das Self-Assessment Tool für Biobanken.





 

Proben für die Forschung schneller finden

Fraunhofer IBMT und TMF haben das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register eröffnet

19.04.2013. Verschiedenartige deutsche Biobanken können ab jetzt simultan fall- und probengenau durchsucht werden. Dies wird künftig die Vereinbarung medizinischer Forschungs­projekte entscheidend beschleunigen. Das Fraunhofer- Institut für Biomedizinische Technik IBMT hat hierfür ein Projektportal entwickelt und dieses über eine gemeinsam mit der TMF konzipierte Schnittstelle in das Deutsche Biobanken-Register integriert. So sind Register und Projektportal mit einer einmaligen Registrierung zugänglich (Single sign-on unter www.biobanken.de).





 

BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung einer Deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle für Biomaterialbanken als „Nationaler Knoten“ für BBMRI

Vorlage von Vorhabenbeschreibungen bis spätestens 20. Februar 2013 möglich

04.01.2013. Das BMBF beabsichtigt mit dieser Fördermaßnahme die Einrichtung einer deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle als „Nationaler Knoten“ für BBMRI, die allen Interessenten in Deutschland offen steht. Als Forschungsinfrastrukturen sind deutsche Biomaterialbanken kompetent und international ausgewiesen, aber oft nicht ausreichend regional und überregional vernetzt. Deshalb sollte sich die Kontakt- und Vermittlungsstelle als Dienstleister und zentraler Anlaufpunkt für die nationalen Biomaterialbanken verstehen und der Vernetzung und Bündelung nationaler Aktivitäten und Akteure auf dem Gebiet Biomaterialbanken dienen.




 

TMF-Pressemitteilung
Forscher fordern nationale Biobanken-Infrastrukturen

Wesentliche Basis für den medizinischen Fortschritt – Qualitätssicherung, Standards und Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben

20.12.2012. Die deutschen Biobankenforscher und -betreiber sehen die Weiterentwicklung nationaler Biobanken-Infrastrukturen als wesentliches Element für den künftigen medizinischen Fortschritt an. Gemeinsam wollen sie die wissenschaftliche Basis und die Strukturen für die Qualitätssicherung, die Etablierung national verbindlicher Standards und den Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben. „Es fehlt allerdings derzeit noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde“, betont Prof. Dr. Michael Krawczak, der Vorstandsvorsitzender der TMF.




 

Kitt für die Biobanken-Forschung – Chancen für den medizinischen Fortschritt

1. Nationales Biobanken-Symposium: Wissenschaftler werden noch enger zusammenarbeiten

14.12.2012. Die Biobankenbetreiber und -forscher in Deutschland werden künftig noch enger zusammenarbeiten und gemeinsam die Standards für die Qualität und Transparenz der Biobankenforschung vorantreiben. Die Politik begleitet diesen Selbstorganisations-prozess der wissenschaftlichen Community wohlwollend. „Gleichwohl fehlt es noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde.“ So fasste Prof. Dr. Michael Krawczak, Vorstandsvorsitzender der TMF, den Tenor der Vorträge und Diskussionen beim 1. Nationalen Biobanken-Symposium zusammen, an dem am 12. Dezember 2012 in Berlin etwa 80 namhafte Biobankenforscher sowie Vertreter aus Ministerien und Politik teilnahmen.




 
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