Für 35 Prozent aller Tumoren gibt es heute einen prädiktiven molekularen Test

Künftig wird es keine hochqualitative medizinische Forschung mehr ohne Biobanking geben

14.12.2015. „Für 35 Prozent aller Tumoren kennen wir heute prädiktive Biomarker, die eine gezielte Therapie erlauben. Die Grundlage für diese Entwicklung sind Biobanken.“ Dies sagte Prof. Dr. Manfred Dietel (Charité – Universitätsmedizin Berlin) in seiner Keynote im Rahmen des 4. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 9. und 10. Dezember 2015 in Berlin stattfand. „Die positive Entwicklung dieser Veranstaltung zeigt die Bedeutung, die das Thema Biobanken in den vergangenen Jahren gewonnen hat. Künftig wird es keine hochqualitative Forschung ohne Biobanking mehr geben“, betonte Prof. Dr. Michael Krawczak (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel), der das Symposium in seiner Rolle als Vorsitzender der TMF eröffnete.




 

New article on data sharing

Sharing and Reuse of Sensitive Data and Samples: Supporting Researchers in Identifying Ethical and Legal Requirements

15.09.2015. The article examines the complex regulatory context of data sharing and discusses relevant online tools, including the BioMedBridges Legal Assessment Tool, which was co-developed by the authors. It aims to to assist researchers working with sensitive data or biosamples with ethical and legal questions.




 

BBMRI-ERIC Directory 1.0 now available

29.07.2015. Die erste Version des neuen Europäischen Biobanken-Kataloges ist nun online-geschaltet.




 

Mustertext Patienteneinwilligungen für Biobanken jetzt auch auf Englisch verfügbar

Arbeitskreis medizinischer Ethikkommissionen stellt das Dokument jetzt auch auf Englisch zur Verfügung

22.07.2015. Die Arbeitsgruppe Biobanken des Arbeitskreises medizinischer Ethikkommissionen stellt den im November 2013 verabschiedeten Muster­text zur Spende, Ein­lagerung und Nutzung von Bio­ma­te­ri­alien sowie zur Erhe­bung, Ver­ar­beitung und Nutzung von Daten in Biobanken jetzt auch in englischer Sprache zur Verfügung. Der Text beruht auf deutschem Recht und den hiesigen ethischen Auffassungen.





 

Kommentare zur WMA Declaration on Ethical considerations Regarding Health Databases and Biobanks

Kommentare zur WMA Declaration on Ethical considerations Regarding Health Databases and Biobanks

05.06.2015. Die TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken und das KKS-Netzwerk sind gemeinsam der Einladung der World Medical Association zur Kommentierung ihrer Declaration on Ethical Considerations Regarding Health Databases and Biobanks gefolgt und haben eine kurze Stellungnahme eingereicht.




 

Liquid Biopsy ist noch nicht "fit" für die Diagnostik

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pathologie

18.05.2015. Molekularbiologische Analysen an Blut (sog. Liquid Biopsy Analysen) könnten in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der Diagnostik werden – vor allem unter dem Aspekt der personalisierten Medizin. Doch ist die blutbasierte Analytik von Nukleinsäuren, speziell in der Krebsdiagnostik, wirklich bereits auf dem Weg zum neuen „Gold-Standard“, wie von einigen Seiten geäußert? Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) meint: Noch nicht – und sieht den Einsatz der Liquid Biopsy Analysen unter Vorbehalt. Denn noch weisen sie zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können.




 

Biobank registries in Europe struggle with similar challenges

Common goal: “Structured yellow pages of biobanks” – Incentives for biobanks to register are absolutely needed

20.02.2015. National biobank registries throughout Europe prefer to establish “structured yellow pages” in order to make their countries’ biobank resources visible. Some of them also focus on additionally establishing “sample locators” as a means to foster scientific collaboration. However, all registries face similar challenges in achieving completeness of registration. This became apparent during the meeting of the biobank registries from seven European countries on 18th and 19th February 2015 in Berlin. Incentives for registration set by the national governments could greatly facilitate the process. The participants of the meeting expressed the wish to have more communication between them at the working level.





 

TMF bringt die Betreiber europäischer Biobanken-Register zusammen

Sieben nationale Register tauschen in Berlin Erfahrungen aus und diskutieren Standardisierungs- und Qualitätsaspekte

18.02.2015. In Berlin kommen heute auf Einladung des Deutschen Biobanken-Registers Betreiber von Biobanken-Registern aus sieben europäischen Ländern zusammen. Biobanken sind wichtige Ressourcen für die moderne biomedizinische Forschung und eine wesentliche Grundlage für den Fortschritt in der Medizin. Damit sie effizient genutzt werden können, ist es unerlässlich, diese Sammlungen von biologischem Material wie DNA-, Blut- oder Gewebeproben und zugehörigen klinischen Daten sichtbar zu machen. Dieser Aufgabe widmen sich Biobanken-Register, die derzeit weltweit in einer Reihe von Ländern aufgebaut werden. „Wir wollen die verschiedenen Ansätze diskutieren und gegenseitig von den Erfahrungen mit unterschiedlichen Anreizsystemen, Datenmodellen und Qualitätskriterien lernen“, sagt Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der TMF, die das Deutsche Biobanken-Register betreibt.





 

Evidenzbasierte Biobanken-Forschung

Nachbericht zum 3. Nationalen Biobanken-Symposium – Vortragsfolien zum Download.

16.12.2014. Proben bei niedrigen Temperaturen lagern, Mitarbeiter gut trainieren, Abläufe kontrollieren – so fasste Dr. Allison Hubel (University of Minnesota, USA) die wichtigsten Faktoren zusammen, die eine hohe Qualität von gelagerten Biomaterialien sicherstellen und Biobanken damit zu einer wertvollen und langfristig nutzbaren Ressource für die medizinische Forschung machen. Qualitätsmanagement von Biobanken war ein Schwerpunktthema am zweiten Tag des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 3. und 4. Dezember 2014 mit 290 Teilnehmern in Berlin stattgefunden hat. Insbesondere wies Hubel darauf hin, dass eine Blut- oder Gewebeprobe heterogen aus verschiedenen festen und flüssigen Stoffen zusammengesetzt sei, die unterschiedliche Gefriereigenschaften hätten. Dies müsse bei der Probenlagerung berücksichtigt werden.





 

3. Nationales Biobanken-Symposium stärkt die Zusammenarbeit in der Biobanken-Forschung

290 Biobanken-Experten diskutieren Standards für Probenqualität und IT-Unterstützung sowie ethische Fragen und Public Involvement

03.12.2014. Praktische Lösungsansätze beim Aufbau und Betrieb von Biobanken in der medizinischen Forschung stehen im Mittelpunkt des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, zu dem am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin rund 290 Wissenschaftler, Biobanken- und IT-Spezialisten und Kliniker zusammenkommen. Die vom Deutschen Biobanken-Register auf Initiative der TMF ausgerichtete Veranstaltung hat sich mittlerweile als spezifischer nationaler Fachkongress zwischen Biobankbetreibern und -nutzern etabliert. Dieser intensive Austausch sei wichtig und trage wesentlich zur Stärkung der Biobanken in Deutschland und zur Verbesserung ihrer internationalen Einbindung und Sichtbarkeit bei, betonte der TMF-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Krawczak in der Eröffnung des Symposiums.




 
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