Die Herausforderungen für Biobanken liegen im nachhaltigen Betrieb und in der Vernetzung der Strukturen

ISBER 2016: Deutsche Biobanken-Netzwerke präsentierten sich einem internationalen Publikum

15.04.2016. Biobanking in Deutschland hat in den vergangenen Jahren unter anderem durch umfassende Fördermaßnahmen einen großen Aufschwung erfahren. Nachdem gut funktionierende Infrastrukturen etabliert wurden, sei es nun an der Zeit, eine bessere Vernetzung untereinander zu erreichen. Dies betonten führende Experten deutscher Biobanken und Biobanken-Netzwerke beim National Biobanking Day der ISBER-Jahrestagung am 5. April 2016 in Berlin.




 

Exzellentes Biobanking für eine exzellente Forschung

Internationale ISBER-Jahrestagung in Partnerschaft mit der TMF vom 5.−8. April 2016 in Berlin

05.04.2016. Biobanken besitzen einen hohen Wert für die moderne medizinische und umweltbezogene Forschung. Sie ermöglichen durch solide Probensammlungen aussagekräftige Forschungsergebnisse und damit eine nachhaltig erfolgreiche Forschung. Um sich über aktuelle Entwicklungen und Erfordernisse rund um das Biobanking auszutauschen, treffen sich vom 5. bis 8. April 2016 internationale Vertreter aus den Biobanken-Communities bei der internationalen ISBER-Jahrestagung in Berlin. Deutsche Biobanken-Initiativen haben im internationalen Vergleich in den letzten Jahren beispielhafte Fortschritte gemacht. Führende Experten aus Deutschland präsentieren während des National Biobanking Day im Rahmen der Tagung am 5. April, welche Erkenntnisse sie im Bereich des medizinischen Biobanking gesammelt haben. 





 

Biobanken – eine entscheidende Ressource für erfolgreiche biomedizinische Forschung

German Biobank Node: Schwerpunktheft zu Biobanken im Bundesgesundheitsblatt erschienen

12.02.2016. „Die Biobanken in Deutschland sind mit ihren Aktivitäten auf dem richtigen Weg. Durch die Kommunikation innerhalb der deutschen Biobanken, die fortschreitende Konsolidierung der bisher fragmentierten Biobanklandschaft, die Harmonisierung von Prozessen und Strukturen sowie die nationale und internationale Vernetzung wird eine solide Grundlage für eine erfolgreiche biomedizinische Forschung in Deutschland geschaffen. Damit werden zukünftig Forschungsdaten zusammen mit Biomaterialen ein zuverlässiger Ausgangspunkt sein, um Krankheiten besser zu verstehen und gezielter bekämpfen zu können.“ Das sagen Prof. Dr. Iris Pigeot (Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie) und Prof. Dr. Michael Hummel (Charité – Universitätsmedizin Berlin) in ihrem Editorial zum Schwerpunktheft Biobanken, das jetzt im Bundesgesundheitsblatt erschienen ist.




 

Für 35 Prozent aller Tumoren gibt es heute einen prädiktiven molekularen Test

Künftig wird es keine hochqualitative medizinische Forschung mehr ohne Biobanking geben

14.12.2015. „Für 35 Prozent aller Tumoren kennen wir heute prädiktive Biomarker, die eine gezielte Therapie erlauben. Die Grundlage für diese Entwicklung sind Biobanken.“ Dies sagte Prof. Dr. Manfred Dietel (Charité – Universitätsmedizin Berlin) in seiner Keynote im Rahmen des 4. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 9. und 10. Dezember 2015 in Berlin stattfand. „Die positive Entwicklung dieser Veranstaltung zeigt die Bedeutung, die das Thema Biobanken in den vergangenen Jahren gewonnen hat. Künftig wird es keine hochqualitative Forschung ohne Biobanking mehr geben“, betonte Prof. Dr. Michael Krawczak (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel), der das Symposium in seiner Rolle als Vorsitzender der TMF eröffnete.




 

New article on data sharing

Sharing and Reuse of Sensitive Data and Samples: Supporting Researchers in Identifying Ethical and Legal Requirements

15.09.2015. The article examines the complex regulatory context of data sharing and discusses relevant online tools, including the BioMedBridges Legal Assessment Tool, which was co-developed by the authors. It aims to to assist researchers working with sensitive data or biosamples with ethical and legal questions.




 

BBMRI-ERIC Directory 1.0 now available

29.07.2015. Die erste Version des neuen Europäischen Biobanken-Kataloges ist nun online-geschaltet.




 

Mustertext Patienteneinwilligungen für Biobanken jetzt auch auf Englisch verfügbar

Arbeitskreis medizinischer Ethikkommissionen stellt das Dokument jetzt auch auf Englisch zur Verfügung

22.07.2015. Die Arbeitsgruppe Biobanken des Arbeitskreises medizinischer Ethikkommissionen stellt den im November 2013 verabschiedeten Muster­text zur Spende, Ein­lagerung und Nutzung von Bio­ma­te­ri­alien sowie zur Erhe­bung, Ver­ar­beitung und Nutzung von Daten in Biobanken jetzt auch in englischer Sprache zur Verfügung. Der Text beruht auf deutschem Recht und den hiesigen ethischen Auffassungen.





 

Kommentare zur WMA Declaration on Ethical considerations Regarding Health Databases and Biobanks

Kommentare zur WMA Declaration on Ethical considerations Regarding Health Databases and Biobanks

05.06.2015. Die TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken und das KKS-Netzwerk sind gemeinsam der Einladung der World Medical Association zur Kommentierung ihrer Declaration on Ethical Considerations Regarding Health Databases and Biobanks gefolgt und haben eine kurze Stellungnahme eingereicht.




 

Liquid Biopsy ist noch nicht "fit" für die Diagnostik

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pathologie

18.05.2015. Molekularbiologische Analysen an Blut (sog. Liquid Biopsy Analysen) könnten in den nächsten Jahren zu einer neuen wichtigen Methode in der Diagnostik werden – vor allem unter dem Aspekt der personalisierten Medizin. Doch ist die blutbasierte Analytik von Nukleinsäuren, speziell in der Krebsdiagnostik, wirklich bereits auf dem Weg zum neuen „Gold-Standard“, wie von einigen Seiten geäußert? Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) meint: Noch nicht – und sieht den Einsatz der Liquid Biopsy Analysen unter Vorbehalt. Denn noch weisen sie zu große Unsicherheiten auf, um damit verlässliche Aussagen für Diagnostik oder Therapie treffen zu können.




 

Biobank registries in Europe struggle with similar challenges

Common goal: “Structured yellow pages of biobanks” – Incentives for biobanks to register are absolutely needed

20.02.2015. National biobank registries throughout Europe prefer to establish “structured yellow pages” in order to make their countries’ biobank resources visible. Some of them also focus on additionally establishing “sample locators” as a means to foster scientific collaboration. However, all registries face similar challenges in achieving completeness of registration. This became apparent during the meeting of the biobank registries from seven European countries on 18th and 19th February 2015 in Berlin. Incentives for registration set by the national governments could greatly facilitate the process. The participants of the meeting expressed the wish to have more communication between them at the working level.





 
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