TMF bringt die Betreiber europäischer Biobanken-Register zusammen

Sieben nationale Register tauschen in Berlin Erfahrungen aus und diskutieren Standardisierungs- und Qualitätsaspekte

18.02.2015. In Berlin kommen heute auf Einladung des Deutschen Biobanken-Registers Betreiber von Biobanken-Registern aus sieben europäischen Ländern zusammen. Biobanken sind wichtige Ressourcen für die moderne biomedizinische Forschung und eine wesentliche Grundlage für den Fortschritt in der Medizin. Damit sie effizient genutzt werden können, ist es unerlässlich, diese Sammlungen von biologischem Material wie DNA-, Blut- oder Gewebeproben und zugehörigen klinischen Daten sichtbar zu machen. Dieser Aufgabe widmen sich Biobanken-Register, die derzeit weltweit in einer Reihe von Ländern aufgebaut werden. „Wir wollen die verschiedenen Ansätze diskutieren und gegenseitig von den Erfahrungen mit unterschiedlichen Anreizsystemen, Datenmodellen und Qualitätskriterien lernen“, sagt Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der TMF, die das Deutsche Biobanken-Register betreibt.





 

Evidenzbasierte Biobanken-Forschung

Nachbericht zum 3. Nationalen Biobanken-Symposium – Vortragsfolien zum Download.

16.12.2014. Proben bei niedrigen Temperaturen lagern, Mitarbeiter gut trainieren, Abläufe kontrollieren – so fasste Dr. Allison Hubel (University of Minnesota, USA) die wichtigsten Faktoren zusammen, die eine hohe Qualität von gelagerten Biomaterialien sicherstellen und Biobanken damit zu einer wertvollen und langfristig nutzbaren Ressource für die medizinische Forschung machen. Qualitätsmanagement von Biobanken war ein Schwerpunktthema am zweiten Tag des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 3. und 4. Dezember 2014 mit 290 Teilnehmern in Berlin stattgefunden hat. Insbesondere wies Hubel darauf hin, dass eine Blut- oder Gewebeprobe heterogen aus verschiedenen festen und flüssigen Stoffen zusammengesetzt sei, die unterschiedliche Gefriereigenschaften hätten. Dies müsse bei der Probenlagerung berücksichtigt werden.





 

3. Nationales Biobanken-Symposium stärkt die Zusammenarbeit in der Biobanken-Forschung

290 Biobanken-Experten diskutieren Standards für Probenqualität und IT-Unterstützung sowie ethische Fragen und Public Involvement

03.12.2014. Praktische Lösungsansätze beim Aufbau und Betrieb von Biobanken in der medizinischen Forschung stehen im Mittelpunkt des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums, zu dem am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin rund 290 Wissenschaftler, Biobanken- und IT-Spezialisten und Kliniker zusammenkommen. Die vom Deutschen Biobanken-Register auf Initiative der TMF ausgerichtete Veranstaltung hat sich mittlerweile als spezifischer nationaler Fachkongress zwischen Biobankbetreibern und -nutzern etabliert. Dieser intensive Austausch sei wichtig und trage wesentlich zur Stärkung der Biobanken in Deutschland und zur Verbesserung ihrer internationalen Einbindung und Sichtbarkeit bei, betonte der TMF-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Krawczak in der Eröffnung des Symposiums.




 

3. Nationales Biobanken-Symposium 2014

Detailliertes Programm jetzt verfügbar

03.11.2014. Das detaillierte Programm des 3. Nationalen Biobanken-Symposiums – Biobanken-Forschung in Deutschland: Vom Konzept zur Realisierung –, das am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin stattfindet, steht nun zum Download bereit.




 

„Es gibt Standards für Biobanking“

Interview mit Dr. Sara Y. Nußbeck, Universitätsmedizin Göttingen, zu Biobanken-IT

November 2014. „Je mehr die Probendokumentation und die Anfragen standardisiert sind, desto besser können sie mit IT unterstützt automatisiert werden,“ erklärt Dr. Sara Y. Nußbeck (Universitätsmedizin Göttingen), die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema IT für Biobanken beschäftigt und ihre Expertise in der TMF sowohl in der AG Biomaterialbanken als auch im IT-Reviewing-Board einbringt.




 

Biospecimen Proficiency Testing Programme (PT) - registration is open

Registrierung „Biospecimen Proficiency Testing Programme (PT)“ eröffnet

Die Registrierung für das  „Biospecimen Proficiency Testing Programme (PT)“, das von der Integrated Biobank of Luxembourg (IBBL) organisiert wird (www.ibbl.lu), ist eröffnet. Die Teilnahme am PT dient der eigenen Qualitätsüberprüfung verschiedener Methoden zur Charakterisierung von Biomaterialien, sozusagen im Vergleich mit anderen Laboratorien.




 

3. Nationales Biobanken-Symposium - Call for Papers

Einreichung von Beiträgen bis zum 26.09.2014 möglich

08.08.2014. Biobanken-Forschung in Deutschland: Vom Konzept zur Realisierung - unter dieser Überschrift wird das 3. Nationale Biobanken-Symposium, das am 3. und 4. Dezember 2014 in Berlin stattfindet, erneut die Interessen und die Expertise der Biobanken-Community bündeln. Der Call for Papers ist jetzt geöffnet, die Einreichung von Abstracts ist bis zum 26. September 2014 möglich.




 

Medizinische Forscher kommentieren den Entwurf einer europäischen Datenschutz-Grundverordnung

Stellungnahme der TMF gemeinsam mit dem KKS-Netzwerk und unterstützt von namhaften Wissenschaftsorganisa­tionen in Deutschland

29.07.2014. Medizinische Forscher in Deutschland begrüßen den Entwurf des Europäischen Parlamentes für eine Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), die dazu beitragen soll, die datenschutzrechtlichen Vorgaben in Europa zu vereinheitlichen. Sie weisen jedoch in einer heute veröffentlichten Stellungnahme, die von TMF und KKS-Netzwerk gemeinsam erarbeitet wurde, darauf hin, dass bei der Ausgestaltung von Regularien und Verfahrensweisen, die dem Schutz des Bürgers dienen, ebenfalls darauf geachtet werden muss, biomedizinische Forschung nicht unnötig zu be- oder gar zu verhindern. Insbesondere machen sie auf die Gefahr aufmerksam, dass die Nutzung von Bestandsdaten aus der Patientenversorgung für die Forschung stark eingeschränkt oder sogar verhindert werden könnte.




 

Dual Use: Eigenverantwortung der Wissenschaftler gestärkt

Deutscher Ethikrat legt Stellungnahme zur Biosicherheit vor

08.05.2014. In seiner Stellungnahme „Biosicherheit und Forschungsfreiheit“ spricht sich der Deutsche Ethikrat dafür aus, das Bewusstsein für Missbrauchsgefahren bei besorgniserregender biosicherheitsrelevanter Forschung (DURC: Dual Use Research of Concern) in der Wissenschaftsgemeinschaft zu schärfen und die Wissenschaftler auf einen noch zu erarbeitenden, bundesweit geltenden Forschungskodex zu verpflichten.  Darüber hinaus empfiehlt das Gremium die Einrichtung einer DURC-Kommission sowie auch international die Entwicklung vergleichbarer Standards im Umgang mit biosicherheitsrelevanter Forschung.




 

Biobanken verknüpfen alle Bereiche der translationalen Forschung – Standardisierung ist unerlässlich

Das Nationale Biobanken-Symposium etabliert sich als spezifische nationale Fachveranstaltung der Biobanken-Forschung

18.12.2013. Biobanken-Netzwerke überspannen die gesamte Wertschöpfungskette und verknüpfen alle Disziplinen in der biomedizinischen Forschung. Sie sind der Kleister, der die Community zusammenhält, und eine der wichtigsten Brücken in der modernen translationalen Forschung. Sie seien deshalb ein guter Ort, um mit der Standardisierung und Harmonisierung von Forschungsinfrastrukturen zu beginnen, erklärte Dr. Martin Yuille, Direktor des Centre for Integrated Genomic Medical Research (CIGMR), beim 2. Nationalen Biobanken-Symposium, das am 12. und 13. Dezember 2013 in Berlin stattfand. Das Programm spiegelte diese vielfältigen Verknüpfungen wider und reichte von Biobanking in klinischen Studien über IT und Interoperabilität bis zu den Perspektiven der Qualitätssicherung und aktuellen ethischen Fragen der Biobanken-Forschung. Mit 190 Teilnehmern und einer noch größeren Anzahl von Interessenten hat sich das Symposium als die spezifische nationale Fachveranstaltung zum Thema Biobanken etabliert.




 
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