Ein Kernstück für die biomedizinische und translationale Forschung in Würzburg

Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg offiziell eröffnet – interessierte Fragen beim Tag der offenen Biobank

25.06.2013. Mit der Interdisziplinären Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) ist am 21. Juni 2013 ein Kernstück für die biomedizinische und translationale Forschung am Standort Würzburg offiziell eröffnet worden. Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sprach von einer sehr wichtigen Initiative für die medizinische Forschung der Zukunft. Das BMBF fördert die ibdw mit insgesamt 7,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die ibdw ist damit die größte der zentralisierten Biobanken an insgesamt fünf ausgewählten Universitätskliniken.





 

Totalsequenzierung des menschlichen Genoms: Universität Heidelberg veröffentlicht Stellungnahme zu ethischen und rechtlichen Konsequenzen

Vorschläge zur Balance von Patientenwohl und Forschungsfreiheit aus dem EURAT-Projekt

13.06.2013. Die Einführung der Totalsequenzierung des menschlichen Genoms in die klinische Praxis wirft zentrale ethische und rechtliche Fragen auf. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben dazu in einem gemeinsamen Projekt am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg konkrete und praxisnahe Lösungen entwickelt, zu denen unter anderem ein Kodex für Forscher und Mustertexte zur Patienteninformation und zur Patienteneinwilligung gehören.





 

International partners describe global alliance to enable secure sharing of genomic and clinical data

By Broad Communications, June 4th, 2013. Siebzig führende Forschungs- und Gesundheitsorganisationen aus 41 verschiedenen Ländern haben am Mittwoch verkündet, die Medizin zukünftig noch effektiver gestalten zu wollen, indem Sie Rahmenbedingungen schaffen, um genomische Daten miteinander austauschen zu können. Dieses Vorhaben ist vergleichbar mit den internationalen Anstrengungen zur Standardisierung der World Wide Web-Technologie.




 

ESBB schreibt Wettbewerb „Research Biobank of the Year“ aus

Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen bis spätestens 1. Juli 2013 möglich

06.06.2013. Die European, Middle-Eastern and African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB) schreibt in diesem Jahr erstmals den Wettbewerb „Research Biobank of the Year“ aus. Die Gewinner – entweder aus dem Bereich „Humane Biobanken“ oder aus dem Biobanken-Sektor „Enviro-Bio“ – werden bei der Abschlussveranstaltung der ESBB Konferenz am 11. Oktober 2013 in Verona bekannt gegeben. Sie erhalten den Challenge Cup des ESBB-Hauptsponsors und werden außerdem auf der Website und im Newsletter der ESBB verkündet. Der Wettbewerb ist offen für forschungsorientierte Biobanken aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.





 

„Eine enorme Arbeitserleichterung“

Prof. Dr. Dr. Jens Habermann, Koordinator der Norddeutschen Tumorbank Darmkrebs (ColoNet), über das neue Projektportal im Deutschen Biobanken Register.

Mai 2013. Wer Ursache und Verlauf von Krankheiten auf molekularer Ebene aufklären und neue Therapien entwickeln möchte, benötigt für entsprechende Forschungsprojekte spezifische humane Bioproben und die zugehörigen Daten. Um Forschern die Suche nach dem passenden Material zu erleichtern, hat das Fraunhofer- Institut für Biomedizinische Technik IBMT das  Projektportal entwickelt, das im April 2013 im Rahmen des Deutschen Biobanken Registers (www.biobanken.de) freigeschaltet wurde. Prof. Dr. Dr. med. Jens Habermann, Universität zu Lübeck, erklärt im Interview, warum es für Forscher so wichtig ist, verschiedenartige Biobanken simultan fall- und probengenau durchsuchen zu können und wie auch die Biobanken selbst von dem neuen Portal profitieren.





 

Deutsches Biobanken-Register im DFG-Portal deutscher Forschungsinfra­strukturen gelistet

Neues Portal "RIsources" bietet Übersicht zu Ressourcen und Dienstleistungen für die Planung und Durch­führung von Forschungsvorhaben

23.05.2013. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Portal der Forschungsinfrastrukturen in Deutschland freigeschaltet. RIsources (RI = Research Infrastructure) bietet eine Übersicht zu wissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ressourcen und Dienstleistungen zur Planung und Durchführung von Forschungsvorhaben bereitstellen. Das Deutsche Biobanken-Register wird in dem Portal gelistet.





 

TMF ist Mitglied in der International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER)

Aktive Mitarbeit in den ISBER-Gremien und Nutzung von Tools für TMF-Mitglieder möglich

06.05.2013. Die International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER) hat die Mitgliedschaft der TMF bestätigt. Damit haben TMF-Mitglieder nun die Gelegenheit, aktiv in den Arbeitsgruppen von ISBER mitzuwirken, zu reduzierten Tagungsgebühren an von ISBER organisierten Tagungen und Meetings teilzunehmen und von ISBER bereitgestellte Ressourcen zu nutzen, beipsielsweise das Self-Assessment Tool für Biobanken.





 

Proben für die Forschung schneller finden

Fraunhofer IBMT und TMF haben das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register eröffnet

19.04.2013. Verschiedenartige deutsche Biobanken können ab jetzt simultan fall- und probengenau durchsucht werden. Dies wird künftig die Vereinbarung medizinischer Forschungs­projekte entscheidend beschleunigen. Das Fraunhofer- Institut für Biomedizinische Technik IBMT hat hierfür ein Projektportal entwickelt und dieses über eine gemeinsam mit der TMF konzipierte Schnittstelle in das Deutsche Biobanken-Register integriert. So sind Register und Projektportal mit einer einmaligen Registrierung zugänglich (Single sign-on unter www.biobanken.de).





 

„k-Anonymität und l-Diversität bieten sicheren Schutz vor dem Ausspionieren personenbezogener Daten“

Interview mit Prof. Dr. Johann Eder über das neue „Anon“-Tool der TMF zur Anonymisierung medizinischer Daten.

März 2013. Wer klinische Daten einrichtungsübergreifend für zentrale Recherchen zusammenführt, muss eine Reidentifizierung von Patienten und Probanden über diese Daten sicher ausschließen können. Werden Rückschlüsse auf bestimmte Personen aufgrund des Zusatzwissens eines Nutzers möglich, gelten die Daten nicht mehr als anonym und für ihre Speicherung und Verarbeitung fehlt – ohne die informierte Einwilligung der Patienten – die Rechtsgrundlage. Eine starke Vergröberung medizinischer Daten mittels k-Anonymisierung  und L-Diversität kann dies verhindern. Im Auftrag der TMF hat Prof. Eder hierfür eine flexibel und einfach einsetzbare Softwarelösung, das „Anon-Tool“ entwickelt, das in Kürze über die TMF-Homepage öffentlich zur Verfügung stehen wird.





 

BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung einer Deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle für Biomaterialbanken als „Nationaler Knoten“ für BBMRI

Vorlage von Vorhabenbeschreibungen bis spätestens 20. Februar 2013 möglich

04.01.2013. Das BMBF beabsichtigt mit dieser Fördermaßnahme die Einrichtung einer deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle als „Nationaler Knoten“ für BBMRI, die allen Interessenten in Deutschland offen steht. Als Forschungsinfrastrukturen sind deutsche Biomaterialbanken kompetent und international ausgewiesen, aber oft nicht ausreichend regional und überregional vernetzt. Deshalb sollte sich die Kontakt- und Vermittlungsstelle als Dienstleister und zentraler Anlaufpunkt für die nationalen Biomaterialbanken verstehen und der Vernetzung und Bündelung nationaler Aktivitäten und Akteure auf dem Gebiet Biomaterialbanken dienen.




 
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