TMF-Pressemitteilung
Forscher fordern nationale Biobanken-Infrastrukturen

Wesentliche Basis für den medizinischen Fortschritt – Qualitätssicherung, Standards und Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben

20.12.2012. Die deutschen Biobankenforscher und -betreiber sehen die Weiterentwicklung nationaler Biobanken-Infrastrukturen als wesentliches Element für den künftigen medizinischen Fortschritt an. Gemeinsam wollen sie die wissenschaftliche Basis und die Strukturen für die Qualitätssicherung, die Etablierung national verbindlicher Standards und den Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben. „Es fehlt allerdings derzeit noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde“, betont Prof. Dr. Michael Krawczak, der Vorstandsvorsitzender der TMF.




 

Kitt für die Biobanken-Forschung – Chancen für den medizinischen Fortschritt

1. Nationales Biobanken-Symposium: Wissenschaftler werden noch enger zusammenarbeiten

14.12.2012. Die Biobankenbetreiber und -forscher in Deutschland werden künftig noch enger zusammenarbeiten und gemeinsam die Standards für die Qualität und Transparenz der Biobankenforschung vorantreiben. Die Politik begleitet diesen Selbstorganisations-prozess der wissenschaftlichen Community wohlwollend. „Gleichwohl fehlt es noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde.“ So fasste Prof. Dr. Michael Krawczak, Vorstandsvorsitzender der TMF, den Tenor der Vorträge und Diskussionen beim 1. Nationalen Biobanken-Symposium zusammen, an dem am 12. Dezember 2012 in Berlin etwa 80 namhafte Biobankenforscher sowie Vertreter aus Ministerien und Politik teilnahmen.




 

Eine Biobank der Superlative

AG Biomaterialbanken besucht UK Biobank – Proben und Daten stehen Forschern weltweit für Analysen zur Verfügung

10.07.2012. Etwa 15 Millionen Aliquots der Proben von mehr als 500.000 Personen lagern in der UK Biobank. Sie sind verknüpft mit klinischen sowie mit detaillierten Informationen zu Krankheitsgeschichte und Lebensführung. Sehr beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken, die die UK Biobank am 3. Juli 2012 besichtigte, insbesondere vom System der Probenlagerung, vom Einsatz von Automatisation und Robotik für das Probenhandling, vom Probenmanagement auf höchstem Niveau sowie von der Professionalität des Projektteams, dem es gelungen ist, das Vertrauen der Spender nachhaltig zu gewinnen.





 

Deutsches Biobanken-Register: „Überblick für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“

Sebastian C. Semler im Interview mit MEDICA.de

Interview mit Sebastian C. Semler, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) mit MEDICA.de





 

Ein Schaufenster für medizinische Biobanken

Deutsches Biobanken-Register: Neue Plattform bietet einfache Übersicht und sorgt für Transparenz

24.04.2012. www.biobanken.de ist die Adresse, unter der Biobanken und die in ihnen gelagerten Materialien künftig einfach recherchiert werden können. „Das Deutsche Biobanken-Register bietet Transparenz über wichtige Ressourcen der modernen medizini-schen Forschung“, erklärte Dr. Dr. Michael Kiehntopf, kommissarischer Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Universitätsklinikums Jena und TMF-Vorstandsmitglied, der als Projektleiter den Aufbau des Deutschen Biobanken-Registers seit 2010 betreut hat. Die neue Plattform, die bereits im März freigeschaltet worden war, wird heute mit einer Veranstaltung in Berlin offiziell gelauncht.





 

Granada Conference and Exhibition Centre

vom 07.11.2012 bis 09.11.2012
in Granada, Spanien




 

Deutsches Biobanken-Register gewinnt Posterpreis

Erste Sitzung der ESBB in Marseille: Sichtbarkeit des Registers über Deutschland hinaus gestärkt

29.11.2011. Die konstituierende Sitzung der European, Middle Eastern & African Society for Biopreservation & Biobanking (ESBB), die vom 16. bis 19. November 2011 in Marseille/Frankreich stattfand, bot eine ideale Plattform, um das Deutsche Biobanken-Register auch über die deutsche Community hinaus bei den europäischen Fachkollegen bekannt zu machen. Das TMF-Poster zum Register wurde aus 66 Präsentationen in der Kategorie „Management von Biomaterialbank-Netzwerken“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.





 

Experten diskutierten über Regelungsbedarf für Forschung mit Humanbiobanken

Mehr als 200 Teilnehmer bei gemeinsamer Veranstaltung von Deutschem Ethikrat und TMF

08.04.2011. Der Deutsche Ethikrat und die TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V. hatten zum gestrigen Donnerstag zu einem Expertengespräch nach Berlin eingeladen, um über die Stellungnahme und die Empfehlungen des Ethikrates zu diskutieren, die Forschung mit Humanbiobanken auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen.





 

Biobanken: Ein Schatz, der in Splittern vergraben ist

TMF, Fraunhofer IBMT und mehrere Biobankpartner legen den Grundstein für die zentrale Deutsche Biobanken-Infrastruktur.

19.11.2010. Humanbiobanken sind ein Schatz für die medizinische Forschung. Obwohl überwiegend mit öffentlichen Mitteln aufgebaut, waren sie bisher für externe Forscher nur sehr eingeschränkt zugänglich. Dies wird sich ab 22. November 2010 ändern, wenn die ersten deutschen Biobanken in einer Abstimmungskonferenz in Berlin ihre Zusammenarbeit beim Aufbau des „Projektportals im Deutschen Biobanken-Register“ beginnen.




 

TMF begrüßt Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Biobanken

AG Biomaterialbanken der TMF nimmt Stellung zu den Ausführungen des Deutschen Ethikrates

15.06.2010.  Die in der TMF zusammengeschlossenen Wissenschaftler und Biobank-Betreiber begrüßen, dass sich der Deutsche Ethikrat  erneut ausgiebig mit den Fragestellungen rund um Biobanken für die medizinische Forschung befasst hat, und befürworten die Intention, das bisherige Konzept der individuellen Einwilligung der Spender durch flankierende Vertrauensschutzmaßnahmen seitens der Biobanken zu ergänzen.




 
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