Deutsches Biobanken-Register im DFG-Portal deutscher Forschungsinfra­strukturen gelistet

Neues Portal "RIsources" bietet Übersicht zu Ressourcen und Dienstleistungen für die Planung und Durch­führung von Forschungsvorhaben

23.05.2013. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Portal der Forschungsinfrastrukturen in Deutschland freigeschaltet. RIsources (RI = Research Infrastructure) bietet eine Übersicht zu wissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Ressourcen und Dienstleistungen zur Planung und Durchführung von Forschungsvorhaben bereitstellen. Das Deutsche Biobanken-Register wird in dem Portal gelistet.





 

TMF ist Mitglied in der International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER)

Aktive Mitarbeit in den ISBER-Gremien und Nutzung von Tools für TMF-Mitglieder möglich

06.05.2013. Die International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER) hat die Mitgliedschaft der TMF bestätigt. Damit haben TMF-Mitglieder nun die Gelegenheit, aktiv in den Arbeitsgruppen von ISBER mitzuwirken, zu reduzierten Tagungsgebühren an von ISBER organisierten Tagungen und Meetings teilzunehmen und von ISBER bereitgestellte Ressourcen zu nutzen, beipsielsweise das Self-Assessment Tool für Biobanken.





 

Proben für die Forschung schneller finden

Fraunhofer IBMT und TMF haben das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register eröffnet

19.04.2013. Verschiedenartige deutsche Biobanken können ab jetzt simultan fall- und probengenau durchsucht werden. Dies wird künftig die Vereinbarung medizinischer Forschungs­projekte entscheidend beschleunigen. Das Fraunhofer- Institut für Biomedizinische Technik IBMT hat hierfür ein Projektportal entwickelt und dieses über eine gemeinsam mit der TMF konzipierte Schnittstelle in das Deutsche Biobanken-Register integriert. So sind Register und Projektportal mit einer einmaligen Registrierung zugänglich (Single sign-on unter www.biobanken.de).





 

„k-Anonymität und l-Diversität bieten sicheren Schutz vor dem Ausspionieren personenbezogener Daten“

Interview mit Prof. Dr. Johann Eder über das neue „Anon“-Tool der TMF zur Anonymisierung medizinischer Daten.

März 2013. Wer klinische Daten einrichtungsübergreifend für zentrale Recherchen zusammenführt, muss eine Reidentifizierung von Patienten und Probanden über diese Daten sicher ausschließen können. Werden Rückschlüsse auf bestimmte Personen aufgrund des Zusatzwissens eines Nutzers möglich, gelten die Daten nicht mehr als anonym und für ihre Speicherung und Verarbeitung fehlt – ohne die informierte Einwilligung der Patienten – die Rechtsgrundlage. Eine starke Vergröberung medizinischer Daten mittels k-Anonymisierung  und L-Diversität kann dies verhindern. Im Auftrag der TMF hat Prof. Eder hierfür eine flexibel und einfach einsetzbare Softwarelösung, das „Anon-Tool“ entwickelt, das in Kürze über die TMF-Homepage öffentlich zur Verfügung stehen wird.





 

BMBF veröffentlicht Richtlinien zur Förderung einer Deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle für Biomaterialbanken als „Nationaler Knoten“ für BBMRI

Vorlage von Vorhabenbeschreibungen bis spätestens 20. Februar 2013 möglich

04.01.2013. Das BMBF beabsichtigt mit dieser Fördermaßnahme die Einrichtung einer deutschen Kontakt- und Vermittlungsstelle als „Nationaler Knoten“ für BBMRI, die allen Interessenten in Deutschland offen steht. Als Forschungsinfrastrukturen sind deutsche Biomaterialbanken kompetent und international ausgewiesen, aber oft nicht ausreichend regional und überregional vernetzt. Deshalb sollte sich die Kontakt- und Vermittlungsstelle als Dienstleister und zentraler Anlaufpunkt für die nationalen Biomaterialbanken verstehen und der Vernetzung und Bündelung nationaler Aktivitäten und Akteure auf dem Gebiet Biomaterialbanken dienen.




 

TMF-Pressemitteilung
Forscher fordern nationale Biobanken-Infrastrukturen

Wesentliche Basis für den medizinischen Fortschritt – Qualitätssicherung, Standards und Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben

20.12.2012. Die deutschen Biobankenforscher und -betreiber sehen die Weiterentwicklung nationaler Biobanken-Infrastrukturen als wesentliches Element für den künftigen medizinischen Fortschritt an. Gemeinsam wollen sie die wissenschaftliche Basis und die Strukturen für die Qualitätssicherung, die Etablierung national verbindlicher Standards und den Aufbau zentraler IT-Infrastrukturen vorantreiben. „Es fehlt allerdings derzeit noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde“, betont Prof. Dr. Michael Krawczak, der Vorstandsvorsitzender der TMF.




 

Kitt für die Biobanken-Forschung – Chancen für den medizinischen Fortschritt

1. Nationales Biobanken-Symposium: Wissenschaftler werden noch enger zusammenarbeiten

14.12.2012. Die Biobankenbetreiber und -forscher in Deutschland werden künftig noch enger zusammenarbeiten und gemeinsam die Standards für die Qualität und Transparenz der Biobankenforschung vorantreiben. Die Politik begleitet diesen Selbstorganisations-prozess der wissenschaftlichen Community wohlwollend. „Gleichwohl fehlt es noch an einer Finanzierung für eine übergreifende Infrastruktur, die eine nationale Bündelung und Abstimmung der Aktivitäten unterstützen und nachhaltig sichern würde.“ So fasste Prof. Dr. Michael Krawczak, Vorstandsvorsitzender der TMF, den Tenor der Vorträge und Diskussionen beim 1. Nationalen Biobanken-Symposium zusammen, an dem am 12. Dezember 2012 in Berlin etwa 80 namhafte Biobankenforscher sowie Vertreter aus Ministerien und Politik teilnahmen.




 

Eine Biobank der Superlative

AG Biomaterialbanken besucht UK Biobank – Proben und Daten stehen Forschern weltweit für Analysen zur Verfügung

10.07.2012. Etwa 15 Millionen Aliquots der Proben von mehr als 500.000 Personen lagern in der UK Biobank. Sie sind verknüpft mit klinischen sowie mit detaillierten Informationen zu Krankheitsgeschichte und Lebensführung. Sehr beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der TMF-Arbeitsgruppe Biomaterialbanken, die die UK Biobank am 3. Juli 2012 besichtigte, insbesondere vom System der Probenlagerung, vom Einsatz von Automatisation und Robotik für das Probenhandling, vom Probenmanagement auf höchstem Niveau sowie von der Professionalität des Projektteams, dem es gelungen ist, das Vertrauen der Spender nachhaltig zu gewinnen.





 

Deutsches Biobanken-Register: „Überblick für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit“

Sebastian C. Semler im Interview mit MEDICA.de

Interview mit Sebastian C. Semler, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) mit MEDICA.de





 

Ein Schaufenster für medizinische Biobanken

Deutsches Biobanken-Register: Neue Plattform bietet einfache Übersicht und sorgt für Transparenz

24.04.2012. www.biobanken.de ist die Adresse, unter der Biobanken und die in ihnen gelagerten Materialien künftig einfach recherchiert werden können. „Das Deutsche Biobanken-Register bietet Transparenz über wichtige Ressourcen der modernen medizini-schen Forschung“, erklärte Dr. Dr. Michael Kiehntopf, kommissarischer Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Universitätsklinikums Jena und TMF-Vorstandsmitglied, der als Projektleiter den Aufbau des Deutschen Biobanken-Registers seit 2010 betreut hat. Die neue Plattform, die bereits im März freigeschaltet worden war, wird heute mit einer Veranstaltung in Berlin offiziell gelauncht.





 
Seite 5 von 6Erste   vorherige   1  2  3  4  [5]  6  nächste   Letzte