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Letzter Eintrag 04.03.2014 15:05 von Gunnar Jacobs. 1 Antworten.
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Christian RöderBenutzer ist Offline
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03.03.2014 18:28
    Liebe Forummitglieder,

    anlässlich einer kürzlich geführten Diskussion im Biobanken-Netzwerk P2N Kiel über den Umgang mit infektiösen und/oder potentiell infektiösen Proben in klinischen Biomaterialbanken interessiert mich die Praxis in anderen BMBs hinsichtlich des Umgangs mit entsprechenden Materialien: werden Proben von Patienten mit bekannten Infektionen mit HIV, HBV, HCV und anderen abgelehnt ? Wenn nicht grundsätzlich, werden die pseudonymisierten Proben gekennzeichnet? Wie ist zu verfahren, wenn eine Infektion mit Erregern der Risikogruppe 2 / Schutzstufe 2 (und höher) nachträglich bekannt wird ? Bei bekannter Infektion von Biobankproben kann ja von einer "gezielten Tätigkeit" im Sinne der Biostoffverordnung ausgegangen werden, was ggfs. noch höhere Schutzstufen beim Umgang, je nach Erreger, zur Folge hat.
    Bei Abgabe von Proben an Dritte: reicht ein Material Transfer Agreement mit Risiko-Hinweis? In klinischen Laboren ist der Umgang mit nicht näher klassifizierten Patientenmaterialien ("potentiell infektiös") entsprechend Schutzstufe 2 BiostoffV bzw. den Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) mehr oder weniger Standard. Ist eine Abgabe von Proben an nicht-klinische Labore unbedenklich ? Oder muss in den Sample Request Forms nicht nur die Sinnhaftigkeit der geplanten Untersuchungen, sondern auch die Qualifikation des Labors hinsichtlich Schutzstufe ≥2 nachgewiesen werden?
    Mit besten Grüßen aus Kiel,
    Christian Röder
    _________________________________________
    Dr. rer. nat. Christian Röder
    Institut für Experimentelle Tumorforschung 
    und Biomaterialbank des Krebszentrum Nord-CCC
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
    Arnold-Heller-Str. 3 /Haus18
    24105 Kiel
    Germany
    Gunnar JacobsBenutzer ist Offline
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    --
    04.03.2014 15:05
    Hallo,

    wie oben schon geschrieben wird generell bei Bioproben von der Risikostufe 2 ausgegangen. Unsere Labore erfüllen die (geringen) Anforderungen für diese Stufe.

    "Bekannte Infektionen":
    Bei uns (popgen) haben wir nur im Rahmen einer Studie Informationen über eine vorliegende/bekannte Infektion (TBC).
    Die Entnahme-/Primärröhrchen sind bei uns mit einem Klebchen markiert. Da die Proben bei uns in Kohorten-spezifischen Boxen/Kästen lagern, stellt sich auch nicht das Problem einer separaten Lagerung von infektiösen Proben.

    Nach der Aufarbeitung der Proben (DNA-Isolation) werden die Proben wie jede andere gehandhabt.

    Schöne Grüße
    Gunnar Jacobs
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